KFW Zuschuss zum Einbruchschutz

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Es gibt ein Update zu den Bedingungen –> Link: KfW Förderung des Einbruchschutzes: Jetzt gibt es mehr Geld

 


Sie müssen vielleicht nicht komplett aus eigener Tasche bezahlen. Denn es gibt einen KFW Zuschuss zum Einbruchschutz. Dieser beläuft sich auf bis zu 1.500 EUR.

Wie sieht der KFW Zuschuss Einbruchschutz aus?

Die KFW (Kreditanstalt für Wideraufbau) bezuschusst den Einbruchschutz mit einer Summe von 200 – 1.500 EUR pro Wohnung oder Einfamilienhaus. Dazu muss die Investition mindestens 2.000 EUR betragen. Als Förderung bekommen Sie dann 10% auf Handwerker oder Materialkosten. Damit Sie die Gesamtförderung in Höhe von 1.500 EUR erhalten, müssen Ihre Ausgaben für den Einbruchschutz bei 15.000 EUR liegen.

Was wird durch den KFW Zuschuss Einbruchschutz gefördert?

Gefördert werden nicht alle Maßnahmen für den Einbruchschutz. Gefördert werden Einbruchhemmende Haus- bzw. Wohnungstüren, Fenster und Fenstertüren, die eine Widerstandsklasse RC2 (nach DIN EN 1627) oder höher besitzen. Weiterhin werden Fenstergitter, Rolläden, Bewegungsmelder und Alarmanlangen gefördert.

Wie beantrage ich den KFW Zuschuss Einbruchschutz?

Den Antrag müssen Sie vor Beginn der Arbeiten stellen. Dieser ist im Rahmem der Programm „Altersgerecht Umbauen“ und „Energieeffizient Sanieren“ gestellt.
Weitere Infos erhalten Sie unter der Telefonnummer 0800 – 2399002

weitere Information zur DIN EN 1627

In DIN EN 1627 werden 4 Produktgruppen definiert.

  1. Kipp- und Dreh-Fenster, Türen
  2. Schiebefenster und Schiebetüren
  3. Rollladen
  4. Gitterelemente (fest/beweglich)

Die Unterteilung erfolgt in 7 Widerstandsklassen, welche im folgenden aufgelistet werden.

DIN EN 1627 Widerstandszeit Täterverhalten/Tätertyp
RC1 N 3 Minuten RC1 N Bauteile weisen einen nur geringen Schutz gegen den Einsatz von Hebelwerkzeugen auf.
RC2 N 3 Minuten Ein Gelegenheitstäter versucht, mit Hilfe einfacher Werkzeuge einzudringen: Er setzt einen Schraubendreher ein, verwendet eine Zange, treibt Keile in das Bauteil oder setzt freiliegenden Bändern mit einer kleinen Handsäge zu.
RC2 3 Minuten Ein Gelegenheitstäter versucht, mit Hilfe einfacher Werkzeuge einzudringen: Er setzt einen Schraubendreher ein, verwendet eine Zange, treibt Keile in das Bauteil oder setzt freiliegenden Bändern mit einer kleinen Handsäge zu.
RC3 5 Minuten Der Einbrecher ist besser ausgerüstet und nimmt einen zweiten Schraubendreher, verschiedene Handwerkzeuge (kleiner Hammer, mechanischer Bohrer etc.) sowie einen Kuhfuß zu Hilfe, um sich durch die stärkere Hebelwirkung leichter Zugang zu verschaffen. Mit dem Bohrwerkzeug können anfällige Schließvorrichtungen angegriffen werden.
RC4 10 Minuten Der erfahrene Täter hat professionelles Equipment im Gepäck: Er greift zur Säge, setzt unterschiedliche Schlagwerkzeuge wie Axt, Stemmeisen und eine Akku-Bohrmaschine ein. Die Angriffsfläche ist durch den unterschiedlichen Einsatz der Hilfsmittel deutlich größer. Auch die Risikobereitschaft ist in Erwartung einer angemessenen Beute hoch, der Eindringling ist entschlossen, sich Zutritt zu verschaffen.
RC5 15 Minuten Der erfahrene Täter setzt zusätzlich Elektrowerkzeuge, wie z. B. Bohrmaschine, Stich- oder Säbelsäge und Winkelschleifer mit einem max. Scheibendurchmesser von 125 mm ein. Zusätzlich zur Klassifizierung nach EN 356 muss die Verglasung den direkten Angriff während der RC5-Prüfung überstehen.
RC6 20 Minuten Der erfahrene Täter setzt zusätzlich leistungsfähige Elektrowerkzeuge, wie z. B. Bohrmaschine, Stich- oder Säbelsäge und Winkelschleifer mit einem max. Scheibendurchmesser von 250 mm ein. Zusätzlich zur Klassifizierung nach EN 356 muss die Verglasung den direkten Angriff während der RC6-Prüfung überstehen.


Quelle: DIN EN 1627 & wikipedia

Beitragsbild: http://www.freedigitalphotos.net/ Vichaya Kiatying-Angsulee

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